
Der erste legale Proxy-Server wird jedoch nicht die Verbindung zum Apple Server bereitstellen, sondern verwendet die Voice-API von Google, um die Sprache in Text umzuwandeln. Danach wird der umgewandelte Text wieder an den Proxy-Server gesendet und dort mit Hilfe von entwickelten “Siri-Proxy-Plugins” verarbeitet. Als Ergebnis wird die jeweilige Antwort zurück an das Gerät gesendet und entsprechend auf dem heimischen iPhone angezeigt. Dadurch ist dieser Server nicht mehr von Apple abhängig und benötigt auch keinen Authentifizierungsschlüssel von einem iPhone 4S. Trotzdem wird versprochen, dass alle Bestandteile von Siri und sogar noch weitere Funktionen zur Verfügung stehen werden.
Mittlerweile haben die Entwickler ein weiteres Status-Update veröffentlicht und beschreiben den momentanen Stand der Entwicklung. Die verschiedenen Programmierer arbeiten zur Zeit jeden Tag an diesem Projekt und versuchen den legalen Siri-Proxy in Kürze zur Verfügung zu stellen. Bisher konnte die Kommunikation mit dem Google-Server fertiggestellt werden und dieser ermöglicht die Umwandlung von Sprache in Text. Dadurch können sich die Entwickler auf die Programmierung der benötigten “Siri-Proxy-Plugins” konzentrieren. Für jede Funktion von dem Sprachassistenten muss ein entsprechendes Plugin für den Proxy-Server programmiert werden. Anfangs haben die Entwickler einige Zeit benötigt, um sich in die verschiedenen Konzepte einzuarbeiten, aber mittlerweile wurden bereits die Plugins für die Websuche, Yelp und WolframAlpha fertiggestellt. Demnach können wir davon ausgehen, dass die Entwicklung in schnellen Schritten voranschreitet. Außerdem wollen die Entwickler auch zusätzliche Funktionen bereitstellen und neue Apps ansprechen. Skype, Facebook, Twitter und viele weitere Apps soll ebenfalls implementiert werden.
In naher Zukunft wird eine zugehörige Webseite bereitgestellt, auf der sich die Anwender kostenlos registrieren und Informationen (UDID Nummer), welche zusätzlich benötigte werden, eintragen können. Die registrierten Benutzer erhalten danach die entsprechenden Daten, um den Server verwenden zu können. Dieses Vorgehen soll den Entwicklern ermöglichen, die verschiedenen Nutzer genauer zu verfolgen, einen Überblick zu behalten und illegalen Zugriffe zu vermeiden.
Um zusätzliche Dienste wie Kalendereinträge zu realisieren, wird auf den Google-Kalender gesetzt. Dadurch müssen Benutzer, die diesen Dienst verwenden möchten, ihren Account angeben, damit der Eintrag automatisch in den Kalender übernommen wird. Mit diesem Verfahren soll die nahe Anbindung an das Betriebssystem bewerkstelligt werden, denn über die iCloud-Synchronisierung wird dann der entsprechende Kalendereintrag auch auf dem iOS-Gerät angezeigt. Weiterhin soll zum Beispiel für den Wetterdienst eine Online-Wetterdatenbank benutzt und anhand der Postleitzahl die richtigen Daten übermittelt werden.
Dieses Projekt ist mit unter die vielversprechendste Möglichkeit eine legale Variante von Siri auf älteren Geräte zu portieren und könnte bereits in den nächsten Wochen der Öffentlichkeit bereitstehen. Zudem wird auch der legale Siri-Port namens Spire genutzt, um die grafische Oberfläche von Siri darzustellen.
Zuvor wird jedoch eine Beta-Phase durchgeführt, in der ausgewählte Benutzer den Proxy-Server testen dürfen. Mit einer kleinen Spende kann dieser Zugang zur Beta-Phase ermöglicht werden. Alle anderen Nutzer werden nach der erfolgreichen Test-Phase den Zugang kostenlos erhalten. Wir werden natürlich das Projekt weiter im Auge behalten und über neue Informationen berichten.
Quelle: i4Siri.com
Ich benutze zur Zeit auch schon Spire mit einem priv. Proxi-Proxyserver und es funktioniert bis auf ein paar ausfälle super.
